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Tenosynovial giant cell tumor (TGCT) of the knee illustrated as a person trapped inside the knee joint.

WIE WIRD TGCT
DIAGNOSTIZIERT?

Die Diagnose eines tenosynovialen Riesenzelltumors (TGCT, auch bezeichnet als pigmentierte villonoduläre Synovialitis [PVNS]) basiert auf drei wesentlichen Schritten: der klinischen Untersuchung, der radiologischen Beurteilung und der pathologischen Analyse.1,2

DIAGNOSTISCHER ALGORITHMUS FÜR TGCT: ÜBERBLICK

Klinisches
Erscheinungsbild
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Potenzielle
Erkrankungen*
TGCT1
Rheumatoide Arthritis1
Septische Arthritis1
Hämarthrose1
Sonstige Neoplasien1
Sportverletzungen3,4
Ganglienzysten1
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Differenzialdiagnose
Abklärung durch verschiedene Facharztpraxen: Allgemeinmedizin, Physiotherapie, Rheumatologie, Sportmedizin, orthopädische Chirurgie3
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Radiologische
Beurteilung
Kontrast-MRT (Gadolinium)2
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Pathologische Analyse
Verdacht
auf TGCT
Biopsie
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Bestätigte TGCT-Diagnose
Für die endgültige Diagnose von TGCT ist eine Biopsie erforderlich.2,3

Eine verzögerte Diagnose stellt bei TGCT eine Herausforderung dar. Die mediane Zeit vom Auftreten der ersten Symptome bis zur endgültigen Diagnose wird mit 18 Monaten angegeben.5

Weitere Informationen zu den einzelnen Schritten, einschließlich aktueller Herausforderungen, finden Sie über die folgenden Dropdown-Menüs:

Die unspezifischen Symptome von TGCT können zu Fehldiagnosen führen und die endgültige Diagnose verzögern.3

Typische klinische Indikatoren für TGCT sind:

Gelenkschmerzen2,3
Schwellungen2,3
Steifigkeit2,3
Eingeschränkte Beweglichkeit2,3

Patienten konsultieren oft einen Arzt nach dem anderen, bevor sie an einen Orthopäden oder Onkologen überwiesen werden.3

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  • MRT-Aufnahmen zeigen oft nur feine radiologische Veränderungen. Das kann eine frühzeitige Diagnose erschweren.5
  • Die Seltenheit von TGCT und Wissensdefizite bei Ärzten können die Diagnose ebenfalls verzögern.3

Typisches MRT-Bild

KLICKEN SIE AUF D-TGCT, UM MEHR ZU ERFAHREN

Die MRT ist die bevorzugte Technik zur Erkennung und Charakterisierung von TGCT.2

Empfohlen werden T2-gewichtete Sequenzen mit Gadolinium-Kontrastmittel, um Hämosiderinablagerungen, das charakteristische Merkmal eines TGCT, besser sichtbar zu machen.2,6,8

MRI icon

In Röntgenaufnahmen und CTs können TGCT übersehen werden, da sie nur eingeschränkt das Ausmaß der Läsionsbeteiligung sichtbar machen.9

Obwohl das MRT deutlich auf TGCT hinweisen kann, ist für die endgültige Diagnose eine pathologische Analyse erforderlich.2,3

Pathologische Untersuchungen können eine TGCT-Diagnose endgültig bestätigen.2,3

Eine Biopsie kann vermieden werden, wenn die radiologische Beurteilung in einem spezialisierten Zentrum stark auf TGCT hindeutet und eine Resektion geplant ist. In solchen Fällen erfolgt die pathologische Bestätigung anhand des Operationspräparats.2

Biopsie oder chirurgische Resektion

Aus dem betroffenen Gelenk sollte Synovialflüssigkeit und/oder Gewebe entnommen werden, da Blut in der Synovialflüssigkeit auf die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen hinweisen kann.4

Bild: Stacchiotti S, et al. 2023.2 Beispiel eines diffusen TGCT (D-TGCT), der überwiegend aus mononukleären Zellen ohne klar identifizierbare mehrkernige Riesenzellen und zahlreichen schaumigen Histiozyten besteht.2

Immunhistochemie (IHC)

Riesenzellreiche Tumoren (GCRT), einschließlich TGCT, weisen oft eine ähnliche Morphologie auf. In einigen Fällen kann eine CSF1-IHC die Differenzialdiagnose von TGCT unterstützen.11

Bild: Stacchiotti S, et al. 2023.2 Die Immunhistochemie zeigt bei TGCT die Expression von Clusterin in den großen mononukleären Zellen.2

Man trapped in a bone

* Liste unvollständig.

CT: Computertomografie, D-TGCT: diffuse Form des TGCT, GP: Allgemeinmediziner, IHC: Immunhistochemie, MRT: Magnetresonanztomografie, N-TGCT: noduläre Form des TGCT, PVNS: pigmentierte villonoduläre Synovialitis, TGCT: tenosynovialer Riesenzelltumor.

Quellenangaben:

  1. Fecek C, et al. In: StatPearls. StatPearls Publishing; 2022.
  2. Stacchiotti S, et al. Cancer Treat Rev. 2023;112:102491.
  3. Berthnal NM, et al. Orphanet J Rare Dis. 2021;16(1):191.
  4. National Organisation for Rare Diseases. Tenosynovial Giant Cell Tumor. Available at: https://rarediseases.org/rare-diseases/tenosynovial-giant-cell-tumor/. Accessed: Oktober 2025.
  5. Ansel S, et al. J Med Case Rep. 2023;17(1):419.
  6. Spierenburg G, et al. Insights Imaging. 2023;14(1):22.
  7. Mastboom MJL, et al. Acta Orthop. 2017;88(6):688–94.
  8. Choi WS, et al. Cancers (Basel). 2024;16(2):402.
  9. Brahmi M, et al. Curr Treat Options in Oncol. 2016;17(2):10.
  10. Improving the Diagnosis of Tenosynovial Giant Cell Tumor. Verfügbar unter: https://www.cancertherapyadvisor.com/cch/accurate-diagnosis-of-tenosynovial-giant-cell-tumor/ Accessed: Oktober 2025.
  11. Sugita S, et al. Diagn Pathol. 2022;17(1):88.

DCPH-P02747 | Oktober 2025

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