Eine Operation ist der Versorgungsstandard bei symptomatischen tenosynovialen Riesenzelltumoren (TGCT), wenn sie ohne signifikante Morbidität durchgeführt werden kann.1
Bei nodulären TGCT (N-TGCT) wird in der Regel eine arthroskopische Synovektomie zur Resektion durchgeführt, während bei diffusen TGCT (D-TGCT) üblicherweise eine offene Synovektomie angewendet wird. Ein eindeutiger Konsens hinsichtlich der bevorzugten Operationsmethode besteht jedoch bislang nicht.2
Der Erfolg einer Operation hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von Lage und Subtyp.1,3
EINE OPERATION BEI TGCT IST NICHT IMMER KURATIV1
Auch nach einer TGCT-Operation besteht das Risiko eines Rezidivs.
MEHR ERFAHREN
- Erlaubt in der Regel eine vollständige Resektion3
- Im Allgemeinen berichten Patienten über exzellente oder gute klinische Ergebnisse nach chirurgischer Behandlung.3
Rezidivrisiko:
bis zu
15%7–10
- Die diffuse Form des TGCT führt oft zu Komplikationen und resultiert häufig in einer unvollständigen Resektion.3–5
- Eine unvollständige Tumorresektion kann zu schlechteren klinischen Ergebnissen führen.4
Rezidivrisiko:
72%6
RISIKO EINER LANGFRISTIGEN GELENKSCHÄDIGUNG
Wiederholte Operationen können die Gelenkgesundheit erheblich beeinträchtigen.2,11
Auch bei vollständiger chirurgischer Resektion besteht ein Rezidivrisiko, insbesondere beim D-TGCT. Mit jedem Rezidiv wird TGCT zunehmend schwerer zu behandeln und die Patienten sind einer höheren Belastung ausgesetzt.11
- Mehrere Operationen können zu einer erhöhten Morbidität führen4,11
- Gelenke sind nachteilig betroffen:
- Teilweiser Funktionsverlust11
- Beschleunigung der sekundären Osteoarthritis2
- Dauerhafte Gelenkschäden können auftreten2,11
- In einigen Fällen ist ein Gelenkersatz oder sogar eine Amputation erforderlich.2,12
D-TGCT: diffuse Form des TGCT, N-TGCT: noduläre Form des TGCT, PVNS: pigmentierte villonoduläre Synovialitis, TGCT: tenosynovialer Riesenzelltumor
Quellenangaben:
- Stacchiotti S, et al. Cancer Treat Rev. 2023:112:102491.
- Robert M, et al. Front Immunol. 2022:13:820046.
- Gouin F, Noailles T. Orthop Traumatol Surg Res. 2017;103(IS):S91–S97.
- Spierenburg G, et al. J Surg Oncol. 2022;126(6):1087–1095.
- Choi WS, et al. Cancers (Basel). 2024;16(2):402.
- Stern S, et al. Future Oncol. 2025:1–10.
- Ehrenstein V, et al. J Rheumatol. 2017;44(10):1476–1483.
- Palmerini E, et al. Eur J Cancer. 2015;51(2):210–217.
- Chiari C, et al. Clin Orthop Relat Res. 2006;450:172–178.
- Siegel M, et al. PLoS One. 2021;16(12):e0260795.
- Lopez-Bastida J, et al. Orphanet J Rare Dis. 2021;16(1):294.
- Gelderblom H, et al. Lancet. 2024;403(10445):2709–2719.
DCPH-P02741 | Oktober 2025